Unsere pädagogischen Überzeugungen

Beide Schulstandorte kommen aus einer Tradition, die die Übernahme von Eigenverantwortung als zentrales Erziehungsziel formuliert. Alle Mitglieder der Gemeinschaft sind gehalten, sich selbst wertzuschätzen, auf sich selbst zu achten, für die eigene Gesundheit zu sorgen und das eigene Tun auf Stärken ebenso wie auf Schwächen hin zu überprüfen. Wir sehen ein Gelingen dieses Ansatzes als Voraussetzung für die Übernahme von Eigenverantwortung.


Die Schüler*innen aller Schulstufen werden an die Übernahme von Verantwortung altersangemessen herangeführt. Sie betrifft trotz unterschiedlicher Altersstufen gemeinsame Bereiche:

  • der eigenen Persönlichkeit und des eigenen Tuns (Freundschaft, Erkennen des eigenen Selbst, Gesundheit, Lernen, Regeln etc.)
  • der Lernumgebung (Atmosphäre/Raum als dritter Pädagoge, Achtsamkeit, Sauberkeit, Schulgarten, Nutzung „fremder“ Räume, Umgang mit Mobiliar und Material)
  • der Gemeinschaft (Klassen- und Lernatmosphäre, Absprachen treffen und beachten, sich einbringen und teilhaben, Hilfe einfordern und annehmen, Heterogenität als bereichernd erleben, einander unterstützen).
  • Demokratische Erziehung und Partizipation: Der Klassenrat bietet sowohl in der Grundstufe als auch in der Mittelstufe eine direkte Beteiligung in den Klassen. Er wird nach festgelegten Regeln durchgeführt, welche die Schüler*innen vereinbart haben und wird von Schüler*innen geleitet. Er dient nicht nur der Konflikt- oder Problembewältigung, sondern es können auch Projekte und Ideen erörtert und angeschoben werden.
  • Es gibt eine breite Feedbackkultur, die von der Schulleitung, über das Kollegium, die Elternschaft und die Schüler*innen als täglich gelebtes Prinzip fest verankert ist.

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